Welche Regionen sollten Sie wann in Namibia bereisen?

Bevor Sie nach Namibia reisen ist es wichtig zu wissen, dass die Jahreszeiten im Süden des afrikanischen Kontinents das direkte Gegenteil unserer europäischen darstellen – somit herrscht in unserem Sommer in Namibia Winter. Jedoch sollten Sie sich hiervon nicht abschrecken lassen, da die namibischen Winter je nach Region durchaus mild mit Werten zwischen 15-25° ausfallen. Durch das angenehme Klima eignet sich Namibia folglich ganzjährig als Reiseziel.

Der relativ kurz anhaltende Frühling dauert von Oktober bis November und bildet einen nahtlosen Übergang zu den Sommermonaten von Dezember bis April. In diesem Zeitraum gibt es in Namibia die meisten Niederschläge, welche jedoch im Gegensatz zu deutschen Verhältnissen recht kurz sind. Da es zumeist erst gegen Abend anfängt zu regnen, sollte dies Ihren Urlaub kaum beeinflussen. Gerade die Regenzeit stellt ein ganz besonderes Spektakel dar, da zu dieser Zeit die Pflanzen- und Tierwelt aufgrund des ersehnten Regens anfängt zu blühen und zu gedeihen. Namibias Hochsaison erstreckt sich von Juni bis Ende September. Zu der sogenannten Trockenzeit sind Safaris sehr beliebt, da Sie wegen des geringen Niederschlags zahlreiche exotische Tierarten zu Gesicht zu bekommen.

Die 4 Hauptregionen Namibias

Die Wüstenregion

Wie der Name bereits erahnen lässt, ist das Klima in den Wüsten Namibias das ganze Jahr über sehr trocken und heiß. Die Durchschnittstemperatur an heißen Sommertagen steigt hier schnell über 33°C. In der Nacht kühlt es häufig bis auf 5°C wieder ab. Diese Temperaturschwankungen sind charakteristisch für die Region und die ganzjährig warmen Tagestemperaturen machen die Wüsten Namibias ganzjährig bereisbar. 

Der Caprivi-Streifen

Die Region um den sogenannten Caprivi Streifen ist als regenreichste bekannt. Daher befinden sich hier die einzigen Flüsse Namibias, welche das ganze Jahr über ausreichend Wasser führen. Das dadurch entstehende Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit bietet die ideale Grundlage für üppige, grüne Regenwälder, welche eine reiche Artenvielfalt aufweisen. 

Das zentrale Inland

Das Inland Namibias zeichnet sich generell durch die dort vorherrschende Berglandschaft aus. Die meisten Städte liegen hier auf einer durchschnittlichen Höhe von 1.500 Metern, wodurch die üblicherweise heißen Sommer hier angenehm kühl ausfallen. Dies heißt jedoch auch, dass das Klima in den Wintermonaten sehr kühl werden kann. Charakteristisch für das Inland sind außerdem der geringe Niederschlag, die zahlreichen Sonnentage sowie die angenehm kühlen Winde, welche dort entstehen. 

Die Atlantikregion

Das Klima in dieser Region des Landes wird durch Küstenwinde beherrscht, dadurch kommt es hier nicht allzu selten zu großflächiger Nebelbildung. Deshalb sind die Sommer hier angenehm kühl und niederschlagsarm und das Meer lädt zum Schwimmen ein. Auch die Winter fallen hier vergleichsweise kalt aus, weswegen man bei einem Besuch während der deutschen Sommermonate warme Kleidung nicht vergessen sollte.